Mortadella in der Schwangerschaft – Ist das erlaubt?

Salami, Mett, Hackepeter, Teewurst und Konsorten sind in der Schwangerschaft nicht erlaubt. Aus gutem Grund: Sie können Erreger enthalten, die zu Infektionen bei Kind und Mutter führen und so zu einer großen Gefahr für die Schwangerschaft werden können. Aber wie sieht es eigentlich mit Mortadella aus?

Wie wird Mortadella hergestellt?

Mortadella gehört zu den sogenannten Brühwurstsorten, die ihren Ursprung in Italien hat. Deswegen nennt man die original Mortadella auch ‚Mortadella di Bologna‘. Diese Wurstsorte wird aus fein zerkleinertem Schweinefleisch hergestellt, das mit schwarzem Pfeffer, Salz, Myrtenbeeren und einigen weiteren Gewürzen verfeinert wird. Gelgentlich werden auch Abwandlungen mit Pistazien, Oliven oder Knoblauch angeboten. Die vermischte Masse wird in einen Kunst- oder Naturdarm abgefüllt und auf bis zu 90 Grad Celsius erhitzt. Das Innere wird vollständig durchgegart.

Ist Mortadella gesund?

Ob Wurst gesund ist oder nicht, ist in der Regel Ansichtssache. Speziell bei Mortadella sollte man es aber nicht übertreiben. Denn der Fettgehalt kann bis zu 20 Gramm Fett pro 100 Gramm Wurst betragen. Gesund sieht anders aus. Daher sollte der Mortadella nicht nur von Schwangeren, sondern auch von Nicht-Schwangeren nur in Maßen verzehrt werden. Tipp: Wenn es schon Mortadella sein soll, dann sollte man eine Variante mit hohen Fleischanteil kaufen. Diese enthält mehr Fleisch und weniger Fett.

Mortadella in der Schwangerschaft

Wie bereits erwähnt, zählt Mortadella zu den sogenannten Brühwurstsorten. Das Fleisch wird gut durchgegart und jedwede Erreger und Keime werden abgetötet. Daher ist Mortadella in der Schwangerschaft absolut unbedenklich. Dies gilt auch für alle weiteren Brühwurstsorten, wie zum Beispiel Lyoner, Leberkäse, und Bierschinken.

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Redakteur: Arne

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