Sahnehering in der Schwangerschaft – ja oder nein?

Sahnehering in der Schwangerschaft

Sahnehering ist ein traditionelles Essen, das auch viele Schwangere gerne essen. Nichtsdestotrotz besteht das Gericht Sahnehering, genau wie der Rollmops, zu einem Großteil aus Fisch. Insbesondere bei Fisch sollten Schwangere aber vorsichtig sein. Viele Schwangere fragen sich deshalb zu Recht: Ist Sahnehering in der Schwangerschaft erlaubt, ja oder nein?

Sahnehering – was ist das?

Sahnehering wird auch Heringsstipp genannt. Es handelt sich um ein Fischgericht, dass aus Salzheringen, Matjes und weiteren Zutaten, wie zum Beispiel Äpfeln, Gewürzgurken und Gewürzen und Kräutern besteht. Zu einem richtigen Sahnehering wird diese Mischung allerdings erst, wenn Milch, Mayonnaise oder Sahne hinzugefügt wird. Sahnehering wird gerne mit Kartoffeln beziehungsweise Pellkartoffeln gereicht.

Während Sahnehering beziehungsweise Heringsstipp vor gar nicht all zu lange Zeit noch als „Arme-Leute-Essen“ verpönt war, erfreut sich dieses Gericht heutzutage großer Beliebtheit – auch bei Schwangeren.

Wie gesund ist Sahnehering?

Hering ist ein relativ „fetter“ Fisch. Immerhin enthalten 100 g etwas 15 g Fett. Darüber hinaus enthält Hering, wie so viele Fischsorten auch, zahlreiche gesunde Eiweiße und Omega 3-Fettsäuren. Da der menschliche Körper diese Fettsäuren nicht herstellen kann, diese aber lebensnotwendig sind, ist der Hering als solcher als sehr gesund einzustufen. Beim Sahnehering wird allerdings nicht selten fettige Mayonnaise oder Sahne zugesetzt. Dadurch wird der Sahnehering zu einer echten Kalorienbombe. Kurzum: Der Sahnehering ist zwar sehr lecker, sollte jedoch nicht zu oft gegessen werden. Ansonsten wird er sich über kurz oder lang an den Hüften bemerkbar machen.

Sahnehering in der Schwangerschaft

Wie bereits dargestellt, besteht Sahnehering zu einem Großteil aus nicht durcherhitztem Fisch. Dieser ist für die Schwangere selbst relativ unbedenklich, kann jedoch für das ungeborene Kind gefährlich werden. Denn wie bei allen Fisch-, Fleisch- und Geflügelprodukten besteht deshalb ein erhöhtes Risiko für Listerien. Listerien können eine Listeriose beziehungsweise eine Lebensmittelinfektion auslösen. Durch eine Listeriose wird die Gefahr für Früh- und Fehlgeburten und folgenreiche Erkrankungen des Kindes nach der Geburt haben. Dazu zählen unter anderem eine Blutvergiftung und eine Hirnhautentzündung um nur einige zu nennen. Deshalb gilt auch hier: Sahnehering gehört zu den in der Schwangerschaft verbotenen Lebensmitteln. Schwangere sollten nur gekochten oder gegarten Fisch essen. Wer unsicher ist, der sollte zu einem Ernährungsratgeber speziell für Schwangere greifen:

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Redakteur: Arne

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