Schwangerschaftssymptome – erste Anzeichen für eine Schwangerschaft

Schwanger, oder nicht? Woran erkennt Frau, ob sie schwanger ist? Welche Schwangerschaftssymptome gibt es und wie sicher sind die jeweiligen Symptome? Frauen kennen ihren Körper ganz genau und haben es meistens im Gefühl, wenn sich etwas verändert. Und dieses Gefühl kommt nicht von ungefähr: Ist eine Frau schwanger, dann beginnt im Körper bereits in den ersten Wochen der Schwangerschaft eine große Umstellung. Die Umstellung kann durch die Frau bereits vor dem Ausbleiben der Regel auftreten.

Veränderung der Brüste

In den ersten Wochen der Schwangerschaft fangen die Brüste an zu wachsen. Dadurch kann wiederum ein Spannungsgefühl in den Brüsten auftreten, sie werden empfindlicher gegenüber Berührungen. Manche Frauen stellen fest, dass sich die Venen unter der Haut der Brüste stärker abzeichnen und die Brustwarzen etwas dunkler als sonst aussehen.

Vermehrte Müdigkeit als Schwangerschaftssymptome

In den ersten Wochen der Schwanger wird das Hormon Progesteron ausgestoßen. Es sorgt dafür, dass die Schwangerschaft bestehen bleibt und beruhigt den Körper. Dadurch erklärt sich dann auch die oft auftretende Müdigkeit von Frauen in den ersten Schwangerschaftswochen. Das Hormon wird bis zur 11. oder 12. Schwangerschaftswoche gebildet. Bis dahin wird die Müdigkeit die Schwangere begleiten.

Übelkeit

Übelkeit ist keine schöne Sache, tritt allerdings oftmals in den ersten Schwangerschaftswochen vermehrt auf. Auch die sogenannte Morgenübelkeit ist keine Seltenheit. Manchmal geht die Übelkeit auch mit einem Erbrechen einher. Das Gute ist, dass die Übelkeit ungefähr ab der 16. Woche anfängt zu legen. In seltenen Fällen kann die Übelkeit aber die ganze Schwangerschaft anhalten. Ursächlich für dieses sehr unangenehme Schwangerschaftssymptom sind diverse Stoffwechsel- und Hormonveränderungen.

Unstillbares Schwangerschaftserbrechen

Neben der gängigen Übelkeit in der Schwangerschaft gibt es auch noch das sogenannte unstillbare Schwangerschaftserbrechen (Hyperemesis gravidarum). Diese besondere Form von Schwangerschaftssymptom ist alles andere als angenehm und trifft im Schnitt nur 1 von 100 schwangeren Frauen. Das Erbrechen ist so stark, dass keine oder nur sehr wenig Nahrung im Magen bleibt und erbrochen wird. Das Gleiche gilt für Flüssigkeiten. Nicht selten hält dieser Zustand auch über den 3. Schwangerschaftsmonat hinaus an. Allerdings hört sich dieses Symptom schlimmer an, als es ist. Denn wird diese Erkrankung richtig behandelt, dann führt Sie nur sehr selten zu Komplikationen. In jedem Fall sollten Frauen, die unter diesem Symptome leiden, unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Vermehrtes Wasserlassen

Nicht selten hat die Schwangere das Gefühl, sie müsse öfter zur Toilette beziehungsweise Wasserlassen. Der Grund dafür ist recht simpel: Die Gebährmutter drückt auf die Harnblase. Dadurch entsteht das Gefühl, man müsse öfter auf die Toilette. Dieses Symptom tritt in der Regel zwischen der 6. und 8. Schwangerschaftswoche auf.

Stimmungsschwankungen

Das waren aber noch nicht alle Schwangerschaftssymptome. Nicht wenige Frauen berichten von extremen Stimmungsschwankungen in der Schwangerschaft. Das gilt insbesondere für die ersten Schwangerschaftswochen. Ursächlich für das Schwangerschaftssymptom sind Hormonumstellungen. Einige Frauen berichten sogar davon, dass sie manchmal spontan in Tränen ausgebrochen sind.

Heißhungerattacken oder Ekel vor Essen

Jeder kennt den Spruch mit den sauren Gurken – und der hat durchaus seine Bewandtnis. Denn viele Frauen berichten in der Schwangerschaft von dem Drang viele Lebensmittel geradezu in sich hineinzustopfen. Dazu zählen auch Lebensmittel, die sie sonst gar nicht essen. Woher dieses Schwangerschaftssymptom kommt, ist noch nicht vollständig erforscht. Man geht allerdings davon aus, dass der Körper auf diese Weise den erhöhten Mineralbedarf deckt. Gleichzeitig berichten einige Frauen davon, dass sie sich regelhaft vor Essen ekeln. Für das Ekelgefühl genügt bei einigen Frauen bereits der Geruch der Lebensmittel. Besonders Alkohol und Fleisch werden als unangenehm empfunden.

Schwindelgefühl

In den ersten Monaten muss der Körper einer schwangeren Frau enormes leisten. Unter anderem ändert sich auch das Blutvolumen, schließlich wächst ein neuer Mensch im Körper der Frau heran. Aus diesem Grund sinkt nicht selten der Blutdruck, wodurch zeitweise Schwindelgefühle und Kreislaufattacken auftreten können. Diesen Schwindel kann man fast nicht verhindern. Jedoch helfen Sport, viel Bewegung und Wechselduschen den Kreislauf in Schwung zu halten. Wichtig: Diese Kreislaufprobleme sind für das Kind vollkommen unbedenklich.

Ausbleibende Regelblutung

Das Ausbleiben der Periode ist wohl eines der deutlichsten Schwangerschaftssymptome. Der erste Gedanke einer jeden Frau ist dann: „Ich bin schwanger.“. Um wirklich auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie einen Schwangerschaftstest machen. Gleichzeitig sollte man allerdings bedenken, dass in einigen Fällen zu der Zeit, in der eigentlich die Regelblutung einsetzt, trotzdem eine Schmierblutung oder leichte Blutung auftreten kann.

Gewissheit bringt erst der Arztbesuch

Wie man sieht, gibt es viele Symptome, die auf eine Schwangerschaft hindeuten können. Allerdings sind diese Schwangerschaftssymptome nur erste Indizien. Hundertprozentige Gewissheit bringt erst der Besuch beim Frauenarzt. Eine weitere Möglichkeit, um fast auf Nummer sicher zu gehen, ist ein Schwangerschaftstest. Dieser kann in der Apotheke oder im Online-Handel erworben werden.

 

 

 

 

 

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Redakteur: Arne

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